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Das Musikschulwesen in Wels kann
auf eine reiche Tradition zurückblicken. Frühe Höhepunkte
bildeten der Meistergesang (Hans Sachs weilte hier) und die Musikgruppen
der Stadtthurner. 1881 gründete die "Gesellschaft der Musikfreunde
in Wels" die erste Welser Musikschule, deren Ziel es war, "armen aber
befähigten Zöglingen beiderlei Geschlechts auf Vereinskosten
Musikunterricht" zu ermöglichen.
1909 zog die Musikschule in das Schloss Pollheim, welches auch die
jetzige Landesmusikschule beherbergt. 1940 wurde die Welser Musiklehranstalt
als "Musikschule für Jugend und Volk" in die Gemeindeverwaltung
eingegliedert und blieb bis zur Übernahme in das Oberösterreichische
Landesmusikschulwerk (1980) eine städtische Einrichtung. Heute
werden an der Landesmusikschule (LMS) Wels ca. 1800 Schüler von
74 Lehrern unterrichtet.
Ein breiter Fächerspiegel
charakterisiert das Angebot.
Schwerpunktmäßige Förderung: Singen, Streichernachwuchs,
Ensemblemusizieren. Der Bau einer Schulorgel erlaubt, auch auf dem
Gebiet der Orgel- und Kirchenmusik Akzente zu setzen.
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